Herbstpflanzung

Ab Ende Oktober können wurzelnackte Forstpflanzen wieder gepflanzt werden. Eine Pflanzung kann während der Vegatationsruhe (kein Wachstum) durchgeführt werden. Der Boden darf allerdings nicht gefroren sein.
Sobald sich der Boden wieder öffnet und nicht mehr gefroren ist, ist der Zeitpunkt für die Frühjahrspflanzung gekommen.

ACHTUNG!

Douglasie eignet sich für einen Herbstpflanzung nicht, es muss mit großen Ausfällen gerechnet werden.
Lärche ist im Herbst ebenfalls mit größter Vorsicht zu behandeln. Ein Pflanzung vor Mitte/Ende November wird von uns nicht empfohlen, wir raten erst Ende November Lärchen zu pflanzen.
Auch bei Riesentanne (Küstentanne - Abies grandis) empfehlen wir die Frühjahrspflanzung.

Die genannten Pflanzen schließen das Wachstum sehr spät ab, daher kann es bei einer Pflanzung im Herbst passieren, dass die Pflanzen beim Roden noch im Saft stehen. Wenn das passiert, ist das Risiko, dass die Pflanzen während der Wintermonate austrocknen, sehr hoch.

TIPP!

Verwenden Sie zum Pflanzen-Frischhaltesäcke zum Mitnehmen der Pflanzen während der Pflanzung.
Der Pflanzentransport muss auf alle Fälle windgeschützt erfolgen. d.h. die Pflanzen sollten in einem geschlossenen Fahrzeug transportiert werden oder mit einer winddichten, dunklen Plane abdeckt werden.
Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung (auf die Wurzeln) sind für die Pflanzen absolut tödlich. Die Pflanzen trocknen aus und sterben ab. 
ACHTUNG! Wenn Wurzeln trocken ausschauen, heißt das noch lange nicht, dass die Pflanzen vertrocknet sind!
Manche Pflanzenarten werden im Kühlhaus gelagert, um ihnen einen längeren Winter "vorzugaukeln", damit sie nicht zu früh austreiben. Bei diesen Pflanzen können die Wurzeln trocken ausschauen. 
Die verschiedenen Pflanzenarten sind unterschiedlich empfindlich, wir beraten Sie bei der Abholung über die richtige Behandlung Ihres Pflanzgutes.